Interdisziplinäre Intensivstation

Die interdisziplinäre Intensivstation des St. Augustinus Krankenhauses mit 12 Planbetten untersteht ärztlich und organisatorisch der Abteilung Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie.

Intensivstation:
Telefon: 02421 599-324
Telefax: 02421 599-325
E-Mail: s1a.sak-dn@ct-west.de

Alle modernen diagnostischen und therapeutischen intensivmedizinischen Verfahren stehen zur Verfügung. Auf der Intensivstation werden Patienten aller Abteilungen unseres Hauses behandelt. Es sind meist Patienten, deren Körperfunktionen durch schwerste Krankheit, Vergiftung, infolge eines Unfalls, einer Operation oder unvorhergesehener Komplikationen häufig so schwer gestört sind, dass der Einsatz verschiedener intensivmedizinischer Verfahren notwendig ist. Ziel unserer Intensivtherapie ist es zunächst die lebenswichtigen Elementarfunktionen (Atmung, Kreislauf, Temperatur- und Stoffwechselregulation) zu erhalten, wiederherzustellen oder notfalls sogar vorübergehend zu ersetzen, um Zeit für die Behandlung der auslösenden Grunderkrankung zu gewinnen.

Alle modernen Beatmungsformen (invasiv und nichtinvasiv) kommen zum Einsatz. Ferner gehören die Diagnostik und Therapie von Störungen des Säure-Basen-Haushaltes, der Blutgerinnung, der Nierenfunktion (u.U. unter Einsatz eines Nierenersatzverfahrens wie die Hämofiltration), des Herz-Kreislaufsystems und die Behandlung verschiedenster Schockformen einschließlich Wiederbelebungsmaßnahmen zum Aufgabenbereich der Intensivmedizin.

Behandlungsspektrum

  • Überwachung und Therapie des akuten Herzinfarktes (z. B. Lysetherapie zur Wiedereröffnung von verschlossenen Herzkranzgefäßen)
  • Hämofiltration bei akutem und chronischem Nierenversagen
  • Therapie des akuten und chronischen Lungenversagens (unterschiedlichen Ursprungs)
  • Therapie von lebensbedrohliche Magen- und Darmblutungen (endoskopische Blutstillung, Kreislaufüberwachung und -therapie)
  • Schwere Stoffwechselstörungen (z. B. Koma bei Diabetes mellitus)
  • Schwerverletzte Patienten (z. B. nach Verkehrsunfällen, Polytrauma)
  • Einsatz aller gängigen erweiterten Monitoringsysteme, wie z.B. das erweiterte Kreislaufmonitoring mittels PICCO-Katheter und Hirndruckmessung
  • Postoperative Überwachung von Risikopatienten nach Implantation von Hüft- und Kniegelenksendoprothesen
  • Postoperative Versorgung nach großen gefäßchirurgischen Eingriffen (z. B. an der Bauchschlagader)
  • Postoperative Versorgung nach großen Magen- und Darmeingriffen und Operationen der Bauchspeicheldrüse
  • Postoperative Versorgung nach großen Eingriffen an der Wirbelsäule
  • Postoperative Therapie nach thoraxchirurgischen Eingriffen (z. B. nach Lungenresektionen)
  • Behandlung schwerer neurologischer Erkrankungen (z. B. Meningitis, Enzephalitis, Gehirnblutungen etc.)