Postoperative Intensivbehandlung

Manchmal, nach schwierigen oder langen Eingriffen, wird der Patient nach der OP auf unserer Intensivstation behandelt. Es kann zum Beispiel eine künstliche Beatmung über einen Intubationsschlauch notwendig sein. Dann können Sie vorübergehend, bis zur Entfernung des Schlauchs, nicht sprechen. Die Schwestern und Pfleger können sich dennoch mit den Patienten verständigen. Es ist auch möglich, dass Sie nach der Operation nicht essen und trinken dürfen. Dann bekommen Sie Nährstoffe über einen Magenschlauch oder über einen Venenkatheter. Außerdem werden auf der Intensivstation Ihre Herz- und Kreislauffunktionen über Herzstrommessung (EKG) und arterielle Blutdruckmessung überprüft. Der Urin fließt über einen Blasenkatheter ab. Diese für Sie unangenehmen, aber notwendigen Vorkehrungen werden schnellstmöglich beendet, sobald Sie sich erholen. Auf unserer Intensivstation kümmert sich immer ein Arzt oder eine Schwester/ein Pfleger speziell um Sie, Sie sind nicht allein. Wir hoffen, die mit Alarmtönen ausgerüsteten Geräte auch anderer Intensivpatienten und die damit verbundene ungewohnte und möglicherweise beunruhigende Geräuschlage verunsichert Sie nicht.