Ambulante oder stationäre Operation

An unserer Klinik besteht der große Vorteil, dass sowohl ambulante als auch stationäre Operationen möglich sind. In der Sprechstunde wird gemeinsam entschieden, welches für Sie die bessere Wahl ist. Hierbei spielen die Art der durchzufährenden Operation sowie Ihr allgemeiner Gesundheitszustand eine große Rolle. Aber auch wenn Sie bei uns ambulant operiert werden, ist ein Wechsel in einen stationären Aufenthalt jederzeit möglich, so dass Sie immer die Logistik des St. Augustinus Krankenhauses hinter sich wissen.

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Hallux valgus

Es gibt etwa 130 verschiedene beschriebene Operationen für dieses Krankheitsbild! Von diesen haben sich etwa 30 international durchgesetzt. Entscheidend für ein hervorragendes Behandlungsergebnis ist daher nicht nur eine korrekte Operation, sondern auch und evtl. noch viel mehr, die Wahl des richtigen Operationsverfahrens. Ziel muss es sein das Verfahren an die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Patienten anzupassen.

Gemein haben alle Operationen sowohl die Fehlstellung des Großzeh zu beheben, als auch eine Korrektur der evt. zusätzlich vorhandenen Spreizfußstellungen im Mittelfußbereich zu erreichen.

Die noch vor einigen Jahren vorherrschende Meinung, mit einer Hallux-valgus-Operation so lange wie möglich zu warten, kann heute nicht mehr aufrechterhalten werden. Der bei langem Krankeitsverlauf auftretende Verschleiß im Gelenk kann nämlich mit den heute zur Verfügung stehen Verfahren relativ sicher vermieden werden und die damit früher notwendigen verstümmelnden Operationen des Gelenkes ebenso.

Die Stellung korrigierende und die Funktion des Gelenkes erhaltende Operationen (z. B. Chevron, Reverdin, Scarf) sind daher die häufigsten Eingriffe beim Hallux valgus. Nur in Ausnahmefällen sind noch Versteifungsoperationen oder Resektionen des Gelenkes erforderlich. Selbst diese können heute ggf. mit Hilfe einer Endoprothese des Großzehengrundgelenkes vermieden werden.

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Krallenzehe

Gängige operative Verfahren bei der Krallenzehe sind Sehnenverlagerungen (FDL-Transfer) oder knöcherne Operationen, wie die PIP-Arthrodese oder die Operation nach Hohmann. Auch hier gilt heute, ähnlich wie beim Hallux valgus, dass nicht mehr so lange gewartet werden soll bis nichts mehr geht, da dann noch Gelenk erhaltende Operationen möglich sind.

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Spreizfuß oder Metatarsalgie

Wenn konservative Therapiemethoden wie Einlagen und Abrollhilfen (z. B. Schmetterlingsohle) bei diesem Krankheitsbild nicht mehr helfen, können die Schmerzen sehr gut mit der Operation nach Weil angegangen werden. Dabei werden die Mittelfußköpfchen relativ verkürzt und mit einer modernen, sehr kleinen Titanschraube fixiert, welche ein Leben lang verbleiben kann.

Diese Operation kann ohne jede Gipsfixierung nachbehandelt werden, so dass eine sofortige Mobilisation in einem Verbandsschuh möglich ist.

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Sprunggelenk

Die Erkrankungen an den Sprunggelenken sind sehr vielschichtig. Entscheidend für differenzierte Therapie ist eine genaue Diagnosestellung und ein danach abgestuftes Vorgehen.

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Plattfuß

Der Plattfuß, und das meist begleitende Tibialis-posterior-Syndrom, wird in Abhängigkeit vom Stadium der Erkrankung therapiert. Im ersten Stadium ist es unter Umständen noch möglich mit Sehnenoperationen auszukommen. In den fortgeschritteneren Stadien sind dann meist knöcherne Operationen mit Umstellungen am Fersenbein oder Arthrodesen des unteren Sprunggelenkes erforderlich.

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Endoprothesen

Im Bereich des Fußes werden Endoprothesen am oberen Sprunggelenk und am Großzehengrundgelenk eingesetzt.

Bei beiden Verfahren müssen enge Indikationsstellungen berücksichtigt werden. Wird dies getan, sind jedoch gute Ergebnisse zu erzielen, da in der Regel als Alternative zu den Endoporthesen nur Versteifungsoperationen in Frage kommen.

Der Vorteil der Endoprothesen ist, dass die Beweglichkeit des Gelenkes erhalten bleibt.

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