Hüftgelenksarthrose / Künstlicher Hüfgelenkersatz (Endoprothese)

Hüftgelenksarthrose

Die Behandlung der Hüftgelenksarthrose ist ein Schwerpunkt der Abteilung. Dabei bemühen wir uns die Implantation einer Endoprothese so weit wie möglich heraus zu zögern. Sollte diese jedoch erforderlich werden, verfügen wir über verschieden Endoprothesentypen, um die Implantation individuell anpassen zu können.

Künstlicher Hüftgelenksersatz (Endoprothese)

Welche Möglichkeiten des künstlichen Hüftgelenksersatzes gibt es?

Wenn die o.g. Therapiemaßnahmen ausgeschöpft sind, dient der künstliche Hüftgelenksersatz dazu, Schmerzfreiheit und Beweglichkeit des Gelenkes wiederherzustellen. In Abhängigkeit von der besonderen Erkrankung des Hüftgelenkes, dem Alter des Patienten und der Knochenqualität implantieren wir unterschiedliche Hüftendoprothesen.

  • Zementfreie Hüftendoprothesen mit Spezialbeschichtung (Porouscoating und Hydroxylapatit)

Hier wächst der Knochen an die Prothese heran.

  • Zementierte Hüftendoprothesen mit moderner Zementiertechnik
  • Knochenerhaltende Oberflächenersatz Endoprothen
    (ASR, ReCap, McMinn)
  • Kurzschaftendoprothesen
  • Revisionsendoprothesen für Austauschoperationen

Ein besonderes Anliegen der Orthopädischen Klinik ist die biologische Rekonstruktion des Hüftgelenkes. Knochendefekte werden möglichst durch patienteneigenen oder Spender-Knochen rekonstruiert. Hierdurch wird der Knochen wieder aufgebaut, die normalen Hüftgelenksbelastungen werden reduziert.

Wie sieht die Nachbehandlung nach einem künstlichen Hüftgelenk aus?
Um eine besonders rasche Regeneration nach endoprothetischen Eingriffen zu erzielen, hat die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie das Rapid-Recovery-Programm eingeführt, um die schnelle Wiedereingliederung des jeweiligen Patienten in sein gewohntes Umfeld zu ermöglichen.