Künstliches Schultergelenk

Wann wird ein künstliches Schultergelenk notwendig?

Können die Schultergelenkschmerzen beim Schultergelenksverschleiß (Arthrose) nicht mehr durch Krankengymnastik, Schmerztherapie und Spritzenanwendung beherrscht werden, kann die ausgeprägte Schmerzhaftigkeit durch das künstliche Schultergelenk zuverlässig behandelt werden.

Wie wird die Schulterendoprothesenoperation durchgeführt?

In der Regel genügt es, den Oberarmkopf zu entfernen und einen Prothesenschaft mit einer Kugel zementiert oder zementfrei einzubauen. In besonderen Fällen muss auch die Schultergelenkspfanne ersetzt werden.

Wie sieht die Nachbehandlung aus?

In den ersten beiden Tagen nach der Operation wird das Schultergelenk im Universalverband ruhig gestellt. Danach wird der Arm für 3 Wochen in einem Abspreizkissen geführt. In den ersten 6 Wochen nach der Operation wird das Schultergelenk mit krankengymnastischer Unterstützung bewegt. Nach 6 Wochen ist in der Regel eine volle Bewegungsfähigkeit gegeben. Die Schulterendoprothesenoperation ist wie die Hüft- und Knieendoprothesenimplantation heute ein zuverlässiges und ausgereiftes Verfahren mit langfristigen Ergebnissen.