Bandscheibenvorfall

Was ist ein Bandscheibenvorfall?

Beim Bandscheibenvorfall wird die Knorpelscheibe zwischen zwei Wirbeln herausgedrückt und ein benachbarter Nerv wird eingeklemmt. Hierdurch entstehen Rücken- und Beinschmerzen. Beim Eintreten von Taubheitsgefühl oder Muskelschwächen müssen Sie sofort einen Arzt aufsuchen, da es sonst zu bleibenden Schäden kommen kann.

Wie wird ein Bandscheibenvorfall behandelt?

Wenn die ambulante Behandlung durch Ihren Arzt ausgereizt ist, versuchen wir den Bandscheibenvorfall stationär durch abschwellende und schmerzhemmende Infusionen und verschiedene örtliche Infiltrationen (Spritzen) zu behandeln. Des Weiteren können abschwellende lokale Spritzen im Bereich der Nervenwurzel (Reischauer-Infiltrationen) und Überflutungen der nervalen Strukturen (epidurale Infiltrationen) erfolgen. Bei besonders schwierigen anatomischen Verhältnissen wird durch unsere radiologische Abteilung eine computertomographisch-gesteuerte Infiltration durchgeführt (PRT). Durch den Bandscheibenvorfall kann es auch zu einem Verschleiß in den kleinen Wirbelgelenken kommen. Hier führen wir röntgengesteuerte Verödungen der kleinen Wirbelgelenke durch.

Falls diese Therapie keine Besserung erbringt oder Lähmungen auftreten, raten wir zur gewebeschonenden Bandscheibenentfernung mit dem Operationsmikroskop. Hierbei wird der Bandscheibenvorfall unter dem Mikroskop über einen winzigen Hautschnitt entfernt, so dass der Druck auf den Nerv aufgehoben wird.

Welche Nachbehandlung ist erforderlich?

Die Patienten können unmittelbar nach der Operation aufstehen und dürfen auch sitzen. Unter Aufsicht des Physiotherapeuten wird die Muskulatur schrittweise wieder aufgebaut. Bürotätigkeiten sind schon nach 1 bis 2 Wochen möglich. Körperliche Arbeiten sollten frühestens nach 6 Wochen begonnen werden.

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