Instabilität der Wirbelsäule

Was verursacht eine Instabilität?

Die Instabilität an der Wirbelsäule ist entweder Anlage bedingt oder durch Verschleiß entstanden. Im Vordergrund stehen dabei Schmerzen im Rücken insbesondere beim Stehen und Gehen, die sogenannte „Caludication spinalis".

Wie wird die Wirbelsäuleninstabilität behandelt?

Wie im Abschnitt „Bandscheibenvorfall" geschildert, benutzen wir zunächst ein nichtoperatives Therapieschema, insbesondere wird die Verödung der kleinen Wirbelgelenke durchgeführt. Erst wenn die konservative Therapie nicht zum Erfolg führt, wird eine Operation erwogen. Die Bandscheibe kann durch eine künstliche Bandscheibe ersetzt werden. Bei fortgeschrittener Instabilität besteht die Möglichkeit, das erkrankte Wirbelsäulensegment mit einem Stangen-Schrauben-System vom Rücken her zu versteifen.

Zusätzlich wird eine Stabilisierung des Zwischenwirbelraumes durch synthetische Blöcke (Cages) entweder vom Rücken her oder vom Bauch erfolgen. Auch dann ergibt sich noch eine gute Beweglichkeit der Wirbelsäule, da diese aus sehr vielen Bewegungssegmenten besteht.

Welche Nachbehandlung ist erforderlich?

Die Patienten können unmittelbar nach der Operation aufstehen und dürfen auch sitzen. Unter Aufsicht des Physiotherapeuten wird die Muskulatur schrittweise wieder aufgebaut. In Abhängigkeit von der Operationstechnik ist ein Korsett (BOB-Korsett) für 3 Monate erforderlich.