Krankenhaushygiene

In Krankenhäusern werden geschwächte Menschen behandelt, die manchmal bereits eine Infektion von zu Hause mitbringen. Typisch ist beispielsweise das Norovirus oder die Schweinegrippe, um nur zwei Beispiele zu nennen. Diese Infektionen im Zusammenhang mit der Zunahme der Antibiotikaresistenz bei bestimmten Krankheitserregern haben eine erhebliche medizinische Bedeutung. Infektionen stellen somit eine ständige Herausforderung für die Ärzte, die Mitarbeiter auf den Stationen und Ambulanzen sowie für das Hygienefachpersonal dar.
Die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von Infektionen und deren Verbreitung im Krankenhaus ist die Einhaltung von Hygienevorschriften und die konsequente Isolierung infektiöser Patienten. Um Sie als Patient vor weiteren Infektionen zu schützen, ist es besonders wichtig mögliche Ursachen für die Entstehung zu untersuchen und Maßnahmen zu deren Verhütung zu ergreifen.
Die Krankenhaushygiene ist eine Disziplin, die fach- und abteilungsübergreifend tätig ist und daher Einblick in alle klinischen Bereiche hat. Sie arbeitet darüber hinaus auch mit zahlreichen externen Partnern zusammen, wie z.B. den bakteriologischen Laboratorien, den Gesundheitsämtern, dem Amt für Lebensmittelüberwachung oder dem Amt für Arbeitsschutz.

Verantwortung

Die Gesamtverantwortung für die Krankenhaushygiene tragen der leitende Arzt und der Geschäftsführer. Sie werden durch speziell ausgebildetes Personal, dem hygienebeauftragten Arzt und der Fachschwester für Krankenhaushygiene, unterstützt sowie durch ein externes beratendes Krankenhaushygiene-Institut.