Allgemeine Informationen zur Rehabilitation

Was bedeutet ambulante Rehabilitation?

Eine ambulante Rehabilitation ersetzt heute die früher übliche stationäre Rehabilitation in allen Fällen, in denen keine wichtigen Gründe dagegen sprechen.

In der wohnortnah gelegenen spezialisierten Therapie-Einrichtung, die der Patient täglich aufsucht, findet tagsüber die Rehabilitationsmaßnahme statt.

DRZ-Fahrdienst (jetzt auch für Jülich)

Im Rahmen der ambulanten Reha kann das DRZ den Transport zur Reha sicherstellen. Das Einzugsgebiet des DRZ-Fahrdienstes umfasst von Düren aus die Orte Niederzier, Blatzheim, Nörvenich, Kreuzau, Vettweiß, Nideggen, Hürtgenwald und Langerwehe sowie die Stadt Jülich und Umgebung. Ob der Fahrdienst für Sie in Frage kommt, können Sie auch vorab telefonisch klären, unter Telefon 02421 599-480.

Der größte Unterschied zur stationären Reha besteht darin, dass die Patienten zu Hause wohnen und so in ihrer gewohnten Umgebung bleiben.

Durch eine ambulante Behandlung kann verstärkt die familiäre und häusliche Situation berücksichtigt und in den therapeutischen Prozess einbezogen werden.

 

 

Reha im DRZ

Hoch qualifizierte Mitarbeiter wie Diplom-Sportlehrer, Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Masseure, medizinische Bademeister und weitere Berufsgruppen des ambulanten Rehabilitationszentrums arbeiten mit modernen Behandlungsmethoden. Das Arzt-Therapeuten-Team arbeitet im Sinne bestmöglicher Rehabilitation zusammen.

Im DRZ befinden sich neben der Anmeldung in unmittelbarer Nähe Umkleiden, Duschen und die ärztlichen Untersuchungs- und Behandlungsräume. Hier gibt es auch Warte- und Ruhemöglichkeiten für Patienten und Besucher, damit der Aufenthalt im DRZ so angenehm wie möglich verläuft. Getränke und warmes Mittagessen gehören in der Regel zur Rehamaßnahme dazu und werden im DRZ bereitgestellt. Des Weiteren stehen Einzeltherapieräume, Massagekabinen, Unterwassermassage, Sprudelbäder und moderne Elektrotherapiegeräte (z. B. zur Laserbehandlung) zur Verfügung. Die Medizinische Trainingstherapie, die die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit der Patienten mithilfe von Geräten verbessert, vervollständigt die Möglichkeiten des DRZ. Außerdem befinden sich dort unter anderem die Fahrrad- und Drehkurbelergometrie, ein vielseitig nutzbares Laufband und isokinetisches Kraft-, Test- und Diagnosesystem.

Interessenten wird die Möglichkeit geboten, sich jederzeit im DRZ näher zu informieren. Fordern Sie unsere Broschüre an oder rufen Sie an.

Wie kann eine ambulante Rehabilitation eingeleitet werden?

Ihr behandelnder Hausarzt, Neurologe oder Orthopäde besitzt in der Regel die notwendigen Formulare (z.B. Muster 61 der Gesetzlichen Krankenversicherung - GKV). Sie können uns auch einfach anrufen und wir besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Eine Anschlussheilbehandlung (AHB) ist ebenfalls eine Rehabilitationsleistung. Sie schließt unmittelbar an eine Behandlung im Krankenhaus an und dient der möglichst raschen und weitgehenden Wiederherstellung der Selbstständigkeit bei den Aktivitäten des täglichen Lebens und der Teilhabe an der Gesellschaft. Der Stationsarzt beantragt eine Rehamaßnahme beim zutreffenden Kostenträger. Im Falle der GKV können wir die Antragstellung nach Absprache übernehmen, nachdem uns die ausgefüllte Notwendigkeitsbescheinigung übersandt wurde.

Wir sind für alle  Versicherten der Deutschen Rentenversicherung, der Krankenkassen und der Berufsgenossenschaften zugelassen.