Die Interdisziplinäre Notfallambulanz

In der Interdisziplinären Notfallambulanz sind die Fachabteilungen Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Neurologie, Innere Medizin I und Innere Medizin II vertreten. Im Bedarfsfall können Ärzte und Pflegekräfte der Anästhesie und Intensivmedizin rasch hinzugezogen werden.

Sämtliche Mitarbeiter der Notfallambulanz durchlaufen regelmäßige Reanimationsschulungen und nehmen abteilungsintern mehrmals im Jahr an speziell auf notfallmedizinische Krankheitsbilder bezogenen Fortbildungen teil.

Durch die Interdisziplinarität wird gewährleistet, dass Patienten mit mehreren oder unklaren Krankheitsbildern gleichzeitig oder kurzfristig von Ärzten verschiedener Fachabteilungen untersucht und behandelt werden können.

Unser Behandlungsspektrum umfasst einfache Krankheitsbilder bis zum lebensbedrohlichen Notfall. Im Rahmen der administrativen Aufnahme erfolgt die Zuordnung zu einer Dringlichkeitsstufe nach der Manchester Triage.

Nach erfolgter Untersuchung und Ersttherapie werden die Patienten entweder in die ambulante Weiterbehandlung beim Haus- oder Facharzt entlassen, zu weiteren Untersuchungen im Hause bestellt oder stationär aufgenommen.

Bei Krankheitsbildern außerhalb unserer eigenen Fachgebiete (z.B. HNO, Kinderheilkunde, Urologie, Gynäkologie) leiten wir die Patienten nach notfallmäßiger Ersttherapie an den entsprechenden Facharzt oder die Fachklinik weiter.

In den Räumen der interdisziplinären Notfallambulanz werden jährlich ca. 24.000 Behandlungen inner- und außerhalb der dort stattfindenden Sprechstunden durchgeführt. Von den ca. 11.000 stationären Patienten des Krankenhauses werden ca. 4700 Notfallpatienten und weitere ca. 2.800 zugewiesene Patienten durch die interdisziplinäre Notfallambulanz erstversorgt und stationär aufgenommen.