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Foto (© K. Erdem) v.l.: Dr. med. Markus Huppertz-Thyssen, MHBA, DESAIC, FESAIC (Chefarzt Anästhesiologie und Intensivmedizin), Karem Allatef (Neurologe, Intensiv- und Notfallmediziner) und Dr. med. Ummehan Ermis (Chefärztin Neurologie) im St. Augustinus-Krankenhaus Düren

Pressekontakt:

Kaya Erdem

Josefs-Gesellschaft gAG
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Gesundheitswesen

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Intensivmedizin und Schlaganfallversorgung in der Region weiter gestärkt

Der Neurologe Karem Allatef im St. Augustinus-Krankenhaus wird Intensivmediziner. Jetzt zehn intensivmedizinisch qualifizierte Fachärztinnen und Fachärzte. Expertise in Lendersdorf, die den Vergleich mit deutlich größeren Kliniken nicht scheuen muss.

Düren. Bei Schlaganfällen und anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen zählt jede Minute auf der Intensivstation. Es kommt dann auf ein perfekt eingespieltes Team an. Das St. Augustinus-Krankenhaus Düren stärkt diese Kompetenz jetzt erneut: Der Neurologe Karem Allatef verfügt jetzt über die Zusatzweiterbildung Intensivmedizin, wie weitere neun Medizinerinnen und Mediziner im Lendersdorfer Krankenhaus.
Die neue Qualifikation stärkt gezielt die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit schweren neurologischen Erkrankungen. Als Standort der einzigen zertifizierten Stroke Unit im Kreis Düren behandelt das St. Augustinus-Krankenhaus jährlich zahlreiche Menschen mit einem akuten Schlaganfall. Einige von ihnen benötigen nach der Akuttherapie wie einer Thrombektomie eine intensivmedizinische Betreuung. Die Verbindung aus neurologischer und intensivmedizinischer Expertise ermöglicht dabei eine noch engere Verzahnung der Notfallversorgung.

„Gerade bei schweren Schlaganfällen entscheidet häufig jede Minute über den weiteren Krankheitsverlauf. Umso wichtiger ist es, dass neurologische und intensivmedizinische Kompetenz Hand in Hand arbeiten“, sagt Karem Allatef. „Mit der Zusatzweiterbildung kann ich beide Bereiche noch enger miteinander verbinden und unsere Patientinnen und Patienten in besonders kritischen Situationen umfassend begleiten.“

Die Intensivstation des St. Augustinus-Krankenhauses setzt bewusst auf ein interdisziplinäres Behandlungskonzept. Schwerste Erkrankungen lassen sich heute nur im Zusammenspiel verschiedener Fachdisziplinen erfolgreich behandeln. Unter organisatorischer Leitung der Anästhesiologie arbeiten hier Neurologen, Internisten und perioperative Intensivmediziner täglich vor Ort eng zusammen, eine im Kreis Düren einzigartige Kombination.

Diese Strategie spiegelt sich auch in der personellen Besetzung wider. Insgesamt verfügen inzwischen zehn Fachärztinnen und Fachärzte über die Zusatzweiterbildung Intensivmedizin, darunter fünf Anästhesistinnen und Anästhesisten, drei Neurologen sowie zwei Internisten. Ein weiterer Facharzt für Anästhesiologie absolviert derzeit die entsprechende Weiterbildung. Damit verfügt das St. Augustinus-Krankenhaus über eine intensivmedizinische Expertise, die den Vergleich mit deutlich größeren Kliniken nicht scheuen muss.

Ergänzt wird diese außergewöhnliche personelle Stärke durch weitere spezialisierte Kompetenzen. Mehrere Expertinnen und Experten für Antibiotic Stewardship (ABS) sorgen bei schwersten Infektionen und Sepsis für eine hochspezialisierte, leitliniengerechte Antibiotikatherapie. Gleichzeitig besteht eine enge Kooperation mit dem Universitätsklinikum Aachen. So können auch bei hochkomplexen Krankheitsverläufen jederzeit universitäre Spezialkompetenzen eingebunden werden.
„Die Anforderungen an die Intensivmedizin steigen kontinuierlich“, sagen Dr. Ermis, Chefärztin der Neurologie und Dr. Huppertz-Thyssen, Chefarzt der Intensivmedizin übereinstimmend. „Deshalb investieren wir gezielt in die Qualifikation unserer Mitarbeitenden. Dass wir heute zehn intensivmedizinisch weitergebildete Fachärztinnen und Fachärzte unterschiedlichster Disziplinen an unserem Standort vereinen, ist für ein Krankenhaus unserer Größe außergewöhnlich. Davon profitieren unsere Patientinnen und Patienten unmittelbar.“

Mit dem Ausbau der intensivmedizinischen Kompetenz betont das St. Augustinus-Krankenhaus zugleich seine Rolle als neurologischer Schwerpunktversorger der Region. Die enge Verzahnung von zertifizierter Stroke Unit, Neurologie, Neuroradiologie, Intensivmedizin, Anästhesiologie, Innerer Medizin und universitären Kooperationspartnern schafft die Voraussetzungen, um auch schwerstkranke Patientinnen und Patienten auf höchstem medizinischen Niveau zu versorgen.

Weitere Informationen: Josefs-Gesellschaft gAG, Köln
Die Pressefotos dieser Mitteilung stehen dem Empfänger honorarfrei zur Veröffentlichung im Zusammenhang mit diesem Thema zur Verfügung.

Pressematerial zum Download (PDF | 276 kb)


Foto (© K. Erdem) v.l.: Dr. med. Markus Huppertz-Thyssen, MHBA, DESAIC, FESAIC (Chefarzt Anästhesiologie und Intensivmedizin), Karem Allatef (Neurologe, Intensiv- und Notfallmediziner) und Dr. med. Ummehan Ermis (Chefärztin Neurologie) im St. Augustinus-Krankenhaus Düren



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